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Unser Buschauffeur schüttelt den Kopf: „Was? Ins Barossatal wollen Sie? Dies ist noch heute fest in deutscher Hand!“ Tatsächlich, auf dem Friedhof sind sie begraben, die Pioniere von einst, die SSchiller Friedrich, Heinrich, Grosser, Ostermann, Schröder und wie sie alle hießen, die deutschen Auswanderer am Ende des 19. Jahrhunderts. Viele von ihnen haben in Australien eine neue Heimat gefunden, oft eng verbunden mit dem Weinbau.

 

Altes Grab auf dem Friedhof von Tanunda im Herzen des Barossa-Valley

Josef Ernst Seppelt war einer dieser Pioniere. Er wanderte 1849 aus Schlesien (im heutigen Polen) aus, pflanzte im Barossatal, das warm und trocken ist, die ersten Reben an und ermutigte gleichzeitig seine Nachbarn, es auch mit Reben zu versuchen. Sein ältester Sohn hat dann den Traum des Vaters verwirklicht und das erste große Weingut gebaut. Heute ist nach ihm ein Weindorf benannt: Seppeltsfield. Seine alte Winery – ein Prunkstück aus dem späten 19. Jahrhundert – ist noch heute das Herz eines modernen Weinguts, das längst weltberühmt ist, vor allem für seine süßen Likörweine, Tokayer und Muskats, oder gar den „100 Year Old Para Liqueur“ (220 Euro - 100 ml). Die Geschichte der Familie Seppelt mit ihrem Engagement für den australischen Weinbau – bis weit in die dritte Generation hinein - stellt eine einmalige Familiensaga dar.

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