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Die Wachau erstreckt sich als Tal der Donau zwischen dem Benediktinerstift Melk und der Stadt Krems. Das 1.350 Hektar umfassende Weinbaugebiet liegt rund 80 Kilometer westlich von Wien im Bundesland Niederösterreich und grenzt im Osten an das Kremstal, im Südosten an das Traisental. Seit dem Jahr 2000 zählt die Kulturlandschaft Wachau zum Welterbe der UNESCO.

Mit Blick auf die Donau: Weingärten in der Wachau (Foto: ÖWM / Egon Mark)

Viele Weinfreunde haben heute ein eher ambivalentes Verhältnis zu den Weinen der Wachau. Nach wie vor genießt das Gebiet einen fast schon legendären Ruf als Wiege des modernen trockenen Weißweins von Weltklasse in Österreich. Gleichzeitig wurden die Weine in den letzten Jahren vielen Weinliebhabern zu schwer. Hohe Alkoholgrade und die verbreitete Verwendung botrytisbefallener Trauben ließen die Weine oft allzu mächtig und fett werden. Diese Zeiten scheinen jedoch vorbei zu sein. Schon seit einigen Jahren bemerken wir einen eindeutigen Trend hin zu weniger schweren und deutlich finessenreicheren Weinen. Selbst die kräftigen Vertreter, von denen es immer noch reichlich gibt, beeindrucken mehr durch Schliff, Komplexität und Tiefe, als durch schiere Wucht. Da auch bislang wenig bekannte oder gänzlich neue Betriebe Weine auf Spitzenniveau produzieren, dürfte es heute in der Wachau mehr erstklassige Tropfen geben als je zuvor.

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