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Teil zwei der Südtirol-Reportage befasst sich mit den Kellereien in und um Eppan. Hier wird das Bild geprägt von zwei großen Genossenschaften (Sankt Michael und Sankt Pauls), einer historischen Privatkellerei (Josef Brigl) und wenigen, aber ausgesprochen interessanten Selbstvermarktern.

Kellerei Sankt Michael: Durch Strenge zum Erfolg

 

Kellerei Sankt Michael (Quelle: Roland Brunner)

Auf Italiens Leitmesse, der jedes Jahr im Frühjahr stattfindenden Vinitaly in Verona, vermittelt der Stand der Kellerei Sankt Michael-Eppan immer den Eindruck eines Bienenstocks. Vom Anfang bis zum Ende der Messe ist er vor allem von Italienern umlagert, die hier den einen oder anderen Schluck guten Weißweins ergattern möchten. Verantwortlich für die Weine der Genossenschaft und damit für diesen Erfolg ist seit nunmehr 33 Jahren Hans Terzer, der 1977 als 22-Jähriger das Amt des Kellermeisters in Sankt Michael übernahm. Er erkannte schon früh die Möglichkeiten, welche Südtirol für die Erzeugung hochwertiger Weißweine bietet und kreierte mit dem Weißburgunder ‚Schulthauser’ sowie den Weinen der Linie ‚St. Valentin’ Klassiker, die das Image Südtirols als Weißweinland maßgeblich geprägt haben. Die St. Valentin-Linie umfasst mittlerweile nicht nur Weißweine (Sauvignon, Chardonnay, Gewürztraminer, Pinot Grigio und Weißburgunder) sondern auch Blauburgunder, Lagrein, Merlot und Cabernet. Und obwohl sie mittlerweile in nicht unbeträchtlicher Anzahl von jährlich 500.000 Flaschen produziert werden („Ich will Spitzenweine nicht nur in homöopathischen Mengen“, so Hans Terzer), nehmen diese Weine qualitativ jedes Jahr eine Ausnahmestellung ein. Der Sauvignon erhielt nun schon das 15. Jahr in Folge die 3 Gläser des Gambero Rosso.

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