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Das Weinbaugebiet Thermenregion mit rund 2.200 Hektar Rebfläche und etwa 1.250 Weinbaubetrieben entstand im Jahre 1985 durch Zusammenlegung der ehemals eigenständigen Weinbaugebiete Gumpoldskirchen und Bad Vöslau. Die frühere Bezeichnung für beide Gebiete war Südbahn, sie wird auch heute noch von älteren Weinliebhabern verwendet. Die Thermenregion ist der südwestliche Teil des Wiener Beckens und zählt zu den wärmsten Regionen Österreichs.

Schloss Gumpoldskirchen im Weinbaugebiet Thermenregion in Niederösterreich (Foto: ÖWM/Armin Faber)
Der Weinbau hat hier eine gut 2000-jährige Tradition, wobei für den österreichischen Weinbau zwei Ereignisse besonders wichtig erscheinen: Zum Einen befindet sich in der Nähe von Gumpoldskirchen das älteste beurkundete Weingut Österreichs, das Freigut Thallern, das von den Zisterziensern des Stiftes Heiligenkreuz 1141 gegründet wurde. Es steht heute nach längerer Stagnation vor neuer Blüte, nachdem die Leitung einem Konsortium einiger der besten Weinbauern Österreichs übergeben wurde. Zum Anderen wurde um 1760 vom Deutschen Orden Pinot Noir in der Region angepflanzt, eine sowohl vom weinbaulichen als auch züchterischen Standpunkt weise Entscheidung. Auch nicht unerheblich aus heutiger Sicht war der Entschluss von Robert Schlumberger, in Bad Vöslau um 1840 herum die Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot in größerem Umfang zu setzen. Der Wein daraus galt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als einer der Großen der Welt. Ebenso kann man das für den Schaumwein sagen, für den das Haus heute noch bekannt ist.

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