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Eigentlich sollte man sich in einer Kolumne nie zwei Mal zum gleichen Thema äußern. Richtig! Über die Santons der Provence habe ich bereits einmal geschrieben: „…von den Winzern, Wirten und Trinkern, die zur Krippe pilgern“, vor vier Jahren, in meiner dritten Kolumne, die ich für dieses Magazin verfasst habe. Inzwischen weiß ich mehr, sowohl über die Santons, als auch über die Provence. Der Wein und die Genießer, die Reben und die Winzer spielen da eine zentrale Rolle. Sie verkörpern ein Stück Leben in der Provence.

Borie – eine Hütte aus trockenen Steinen – mit einem Hirt und seinen Schafen% ein klassisches Bild der Provence

„Der Traum der Provence“, der bis heute ganze Generationen begleitet: Oliven, Pinien, Wein, Wildschwein, Sonnenblumen, weiße Pferde (Mythos der Camargue), Pétangue (auf dem Dorfplatz), Arles (die Landschaft van Goghs). Nur bei den Stierkämpfen, da scheiden sich die Geister. Diese Provence – farbig, bunt und fröhlich – stellen die Santons dar. Eigentlich sind es Krippenfiguren, die aber mit der Weihnachtsgeschichte wenig oder nichts zu tun haben. Und trotzdem finden wir sie an Weihnachten in allen provenzalischen Krippen; sie gehören in die Festtagszeit, wie bei uns der Tannenbaum dazu gehört. Es sind Alltagsfiguren aus der Provence, gekleidet in die buntesten Gewänder ihres Berufs, ihres Standes, ihrer Traditionsanlässe, ihres Alltags - und trotzdem sind es „Santons“, zu deutsch „kleine Heilige“.

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