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Wie die Colli Fiorentini, Carmignano oder die nördlichen Hügel des Chianti Classico war auch die Rùfina in fester Hand wohlhabender Bürger und Adliger von Florenz. Dort besaßen sie ihre Villen, Schlösser und Fattorien, wo sie zur Jagd gingen und sich im Sommer vor der städtischen Hitze flüchteten.

Die Gutsverwalter sorgten zum Rechten und dafür, dass sie selbst nicht zu kurz kamen. Wer damals Ländereien besaß, hatte nur Rechte, aber keine Pflichten. Die Mezzadria - Halbpacht - war dazu da, den Besitzer reichlich mit Wein, Olivenöl, Korn und Fleisch zu versorgen, ohne dass er sich um etwas zu kümmern brauchte. Mit dem Niedergang dieser feudalen Zustände in den 60er- und 70er- Jahren sahen sich die Besitzer, Anwälte, Händler, Bankiers, Professoren, Adlige, plötzlich gezwungen, landwirtschaftliche Unternehmer zu werden: Nicht nur Einnahmen waren zu verbuchen… da die Bauern nicht mehr gratis arbeiteten, entstanden plötzlich massive Kosten.

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