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Wir fahren ostwärts in Richtung Palmanova. Alles, was wir sehen, sind endlose Maisfelder, hin und wieder unterbrochen von Pappelhainen oder Sojapflanzungen. In den Grave sollen mehr als die Hälfte des friaulischen Weins entstehen. Aber wo sind die Weinberge? fragen wir uns. Plötzlich kommt uns ein Rebentraktor entgegen, irgendwo scheint es hier tatsächlich etwas Weinbau zu geben.

Die ersten Reben sehen wir bei Andrea Stocco in Bicinicco. „Bei uns im Süden der Appellation sind die Böden sehr fruchtbar und weniger steinig als im Norden. Die Weine, die hier entstehen, sind meist alkoholreicher und strukturierter als im nördlichen Teil des Anbaugebietes. Dafür sind sie weniger duftig als beispielsweise die Weine aus den Magredi“, sagt Stocco.

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