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Eine Woche ist kurz! Viel zu kurz eigentlich für eine Region, die uns mit so vielfältigen kulturellen, sprachlichen und kulinarischen Eindrücken überrascht, obwohl sie zu den fünf kleinsten Italiens gehört.

Wer erwartet in Italien schon Gulasch, Palatschinken oder Slivowitz? Das Vermächtnis der unterschiedlichen Völkergruppen macht eine kulinarische Reise gleichzeitig zur kleinen Geschichtsstunde. Sehnsüchtig denken wir an das Mittagessen in der Lokanda Devetak in San Michele del Carso zurück, deren feine slawisch-österreiche Küche uns ebenso begeistert hat wie die vorzügliche Kalbshaxe im Restaurant La Subida in Cormòns.

Die Küche der Region ist so vielfältig wie ihre Mentalitäten. Als Grenzgebiet unterlag das Land im Laufe der Jahrhunderte dem Einfluss wechselnder Mächte, wurde von den verschiedensten Völkern erobert und besiedelt. Das hat das Wesen der Menschen stark geprägt. Als konservativ, ängstlich und verschlossen werden sie beschrieben. Und tatsächlich sind die Friauler bei der ersten Begegnung nicht besonders herzlich. Nirgends wurden wir, wie andernorts in Italien üblich, überschwänglich begrüßt und willkommen geheißen. Zurückhaltend und skeptisch waren die meisten Winzer anfangs und tauten erst während des Gesprächs allmählich auf. „Die Menschen hier hassen Veränderungen!“, sagt Winzer Adriano Gigante. Vielleicht hängen sie deswegen so an ihren Traditionen, halten an Altem fest und sind scheu gegenüber Fremden.

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