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Kein bisschen müde Cantina Terlan feiert 125 Jahre und freut sich auf 2018er Jahrgang Die Gründung der Cantina Terlan war 1893 eine mutige Innovation. Heute zählt der qualitätsorientierte Ausnahmebetrieb zu den großen Erfolgsgeschichten Südtirols. Dabei steht für die Terlaner die positive Bündelung der Kräfte von 160 Winzerfamilien sowie eine adäquate Wertschöpfung für die Beteiligten im Mittelpunkt. Das Ergebnis: Weine, die regelmäßig Höchstbewertungen auf der ganzen Welt erhalten. Und auch der Jahrgang 2018 verspricht viel: Die Lese begann am 22. August – rund eine Woche früher als im Durchschnitt – und das Team der Cantina Terlan ist zufrieden mit dem bisherigen Lesegut.

Was vor 125 Jahren mit 24 Weinbauern begann, umfasst heute 160 Mitglieder und rund 180 Hektar Anbaufläche. Weine wie Quarz, Nova Domus, Vorberg, Kreuth und Winkl gehören weltweit zu den Top-Weißweinen Italiens, deren Nachfrage das Angebot regelmäßig übersteigt. Zwar werden knapp 65 Prozent bereits im italienischen Markt getrunken, die verbleibenden 35 Prozent erreichen dank einer soliden Vertriebsstruktur 50 weitere Märkte weltweit.

In Deutschland ist die Nachfrage nach Terlan ungebremst hoch. 2017 konnten die Verkäufe über Weinland Ariane Abayan erneut um acht Prozent gesteigert werden. Deutschland liegt auf Platz eins der Exportmärkte vor den USA und der Schweiz. Erfolgreich sind hierzulande vor allem beide Sauvignon Blanc Qualitäten Quarz und Winkl, die in der Spitzengastronomie eine feste Größe sind, sowie Vorberg Weißburgunder Riserva und Kreuth Chardonnay und die klassische Terlaner Cuvée, die in der SelectionLinie als Nova Domus bekannt ist.

Ein weiteres Jubiläum konnte gefeiert werden: Vor genau zehn Jahren schloss sich Terlan mit der, ebenfalls 1893 gegründeten, Cantina Andrian zusammen. „Das Terroir von Terlan und Andrian ist so unterschiedlich, dass wir es von Anfang an vorgezogen haben, zwei eigenständige Marken mit unabhängigen Weinphilosophien am Markt zu platzieren“, so Klaus Gasser, Marketing- und Vertriebsverantwortlicher der Cantina Terlan. Dieser klare Kurs schlägt heute für beide Talseiten positive zu Buche.

Erntestart 2018

Am vergangenen Mittwoch, 22. August, begann die diesjährige Ernte. Damit lag man sieben Tage vor dem Durchschnitts-Wert, nur einen Tag jedoch vor 2017. Traditionell ist Sauvignon Blanc die erste Sorte, dann folgend weitere weiße Rebsorten. Die RotweinTrauben bilden den Abschluss. „Die Trauben sind gesund, geschmacklich vielversprechend und gut ausgereift. Wir können sicherlich sehr zufrieden sein, weil die Grundlage für spannende und entwicklungsfähige Weine da zu sein scheint“, freut sich Rudi Kofler, Kellermeister der Cantina Terlan. Ganz einfach war das Weinjahr 2018 nicht: „Der Mai verlief wechselhaft mit sehr vielen Regentagen, der Sommer war überdurchschnittlich trocken und heiß mit einigen Tropennächten, sprich mit Temperaturen von über 20 Grad auch nach Sonnenuntergang.“ Für die nötige Entspannung habe die Zeit unmittelbar vor der Ernte gesorgt, als die Nächte wieder etwas abkühlten.

Den Schlüssel zum kontinuierlichen Erfolg sieht das Team der Cantina Terlan zum einen in den idealen Bedingungen, die Boden und Klima rund um den namhaften Weinort bieten, zum anderen auch in den richtungsweisenden Veränderungen, die jeweils zum richtigen Zeitpunkt eingeleitet wurden, wie beispielsweise die Bestockung mit den adäquaten Sorten an den idealen Standorten. Angespornt durch das leistungsorientiere Vergütungsmodell sind außerdem die Winzer motivierte Garanten für das Terlaner Modell und stolz auf ihren Betrieb. Dieser wurde 2007 bis 2009 auch architektonisch auf Vordermann gebracht. Im Porphyr-Keller, welcher mit dem rötlichen Vulkan-Gestein ausgekleidet ist, reift der gleichnamige Wein Porphyr Lagrein Riserva. Im Raritätenkeller bieten 18 Inox-Tanks ausreichend Kapazitäten für die zahlreichen Raritäten, die mindestens zehn Jahre auf der Feinhefe reifen, bevor sie als Botschafter für Terlaner Langlebigkeit auf den Markt kommen – manchmal bis zu 25 Jahre später.

                                                          (v.l.n.r) Klaus Gasser, Marketing und Vertriebsdirektor Georg Eyrl, Obmann Klaus Andergassen, Geschäftsführer Rudi Kofler, Kellermeister Willi Tschigg, Verwaltungsleiter  

(v.l.n.r) Klaus Gasser, Marketing und Vertriebsdirektor Georg Eyrl, Obmann Klaus Andergassen, Geschäftsführer Rudi Kofler, Kellermeister Willi Tschigg, Verwaltungsleiter

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