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Die Weinbauregion Burgenland ist flächenmäßig mit dem gleichnamigen Bundesland identisch und liegt im Osten Österreichs. Im Westen grenzt das Burgenland an die Bundesländer Niederösterreich und Steiermark, im Osten an Ungarn und im Süden an Slowenien. Mit rund 13.840 Hektar hat die Region die zweigrößte österreichische Rebfläche, die sich auf die vier Weinbaugebiete Neusiedlersee, Neusiedlersee-Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland verteilt.

Weingarten bei Gols im Seewinkel (Foto: ÖWM / Armin Faber)

Das kontinentale pannonische Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern trifft im Süden auf mediterrane Einflüsse, wie sie auch in der Steiermark wirken. Im Norden macht sich der Einfluss des Neusiedler Sees bemerkbar, dessen Wasserhaushalt allein durch Niederschläge und Verdunstung reguliert wird. Der See hat bei einer durchschnittlichen Wasserfläche von rund 280 Quadratkilometern nur eine geringe Tiefe und einen stark schwankenden Pegelstand. Vor allem im so genannten Seewinkel am Ostufer begünstigen hohe Luftfeuchtigkeit und Nebel im Herbst die Bildung des Edelpilzes Botrytis cinerea, der die Produktion von edelsüßen Prädikatsweinen ermöglicht. Am Westufer des Sees hat die Süßwein-Spezialität Ruster Ausbruch ihre Heimat.

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