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Das Conseil Interprofessionnel du Vin de Bordeaux (CIVB) hat das zehnjährige Bestehen ihrer Umweltschutzbemühungen gefeiert. Bei der Konferenz zum Jubiläum veröffentlichte sie Zahlen und Statistiken zur Veränderung etwa beim Einsatz von Pestiziden und der Reduktion von CO2. Inzwischen seien 85 Prozent der Weinbergsböden mit Gras und Wildkräutern begrünt. Zudem gehörten nun 60 Prozent der Anbauflächen zu Umwelt-Zertifizierungsprogrammen wie etwa ISO 14.000 oder das französische HVE (Haute Valeur Environnementale). Die Verwendung von toxischen CME-Substanzen sei in den vergangenen zehn Jahren um nur 20 Prozent geringer geworden. Der Einsatz von Kupfer sei weiterhin auf stabilem Niveau, während die Verwendung von Schwefel um 30 Prozent angestiegen sei. Dagegen sei der umweltschonende Schutz gegen Infektionen der Rebstöcke durch sexuelle Desorientierung der Insekten von Null im Jahr 2015 aus nun 14 Prozent angestiegen.

Bei der Konferenz zeigte sich allerdings, das der Mehltau im Bordelais aufgrund der klimatischen Veränderungen eine immer größer werdende und nur schwer zu kontrollierende Bedrohung für die Reben darstellt. Im Jahrgang 2018 sei der Befall auf den höchsten Wert seit Beginn der Dokumentation der Werte von 20 Jahren gestiegen.

(uka / Foto: Wikipedia - Château Haut-Bailly)

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