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Die Lese in den fünf Departements der AOC Champagne hat am 29. August 2017 begonnen.

Das ist einen Monat früher als im Vorjahr und damit eine der fünf frühesten Lesen in der Geschichte der Champagne. Die Termine werden in jedem Jahr von den Winzern und Häusern der Champagne für jede der 320 Gemeinden und für die drei Hauptrebsorten individuell festgelegt. Sie gelten verbindlich für alle Winzer. In der Gemeinde Montgeux werden die Trauben schon seit dem 26. August geerntet, der letzte Termin für den Lesebeginn dieser Saison wurde auf den 12. September 2017 für die Gemeinde Germaine festgelegt.

Zudem beschränkten die Winzer und Häuser der Champagne unter dem Dach des Comité Champagne die maximal zulässige Ertragsmenge auf 10.800 Kilogramm pro Hektar.

Winzer, die aufgrund von Ausfällen die Erntemenge von 10.300 Kilogramm pro Hektar (im Vorjahr: 9.700 Kilogramm pro Hektar) nicht erreichen, dürfen ihr Ertragsdefizit mit maximal 500 Kilogramm pro Hektar durch den Zugriff auf die Reserve von Weinen früherer Lesen ausgleichen.

In der Champagne werden die Trauben ausschließlich von Hand gelesen. Mehr als 100.000 Saisonarbeiter helfen in den Weinbergen bei der Ernte, beim Transport und beim Pressen der Trauben.

(uka / Foto: Jean-Charles Gutner - Collection CIVC)

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