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Dank der frostigen Temperaturen konnten nach Informationen des Deutschen Weininstituts (DWI) in den vergangenen Tagen doch noch viele Winzer in fast allen deutschen Anbaugebieten erfolgreich Eisweintrauben ernten. In vielen Regionen sank am vergangenen Wochenende das Thermometer für die Lese der edelsüßen Spezialität bis auf minus zehn Grad Celsius, vorzugsweise von den Sorten Riesling, Spätburgunder, Silvaner oder auch Chardonnay.

Beispielsweise in der Pfalz konnte nach einer Mitteilung des Pfalzwein e.V. das Weingut Frey in Essingen am Montag einen Chardonnay mit rund 148 Gard Oechsle lesen. Das Weinkontor Edenkoben brachte neben Chardonnay auch Cabernet Mitos, Riesling und Weißburgunder ein. Das Weingut Nett in Neustadt-Geinsheim hat etwa 500 Liter Goldmuskateller aus der Lage Neustadter Pfaffengrund bei klirrender Kälte von -9,5 Grad von Hand gelesen.

In St. Martin brachte das Consulat des Weines seinen Riesling ein. Weiter hat das Weingut Knauff aus Gönnheim in der Einzellage Gönnheimer Mandelgarten die Scheurebe mit 158 Grad Oechsle gelesen. Das Weingut Anselmann hat die Rebsorten Scheurebe und Riesling angenommen. Auch in Kallstadt konnte das Weingut Schröder-Weisenborn zwei Rebsorten lesen: Scheurebe mit 155 Grad Oechsle und Huxelrebe mit 165 Grad Oechsle.

Für Eiswein gefordert werden Temperaturen von mindestens minus sieben Grad Celsius. Doch je kälter es wird, desto höher ist der Konzentrationseffekt in den Traubenbeeren, was bei den sehr süßen Trauben des 2018er Jahrgangs von Vorteil ist. In diesem Jahr war die Bereitschaft, Trauben für die Eisweinlese hängen zulassen, besonders groß, weil die sehr lange Trauben außergewöhnlich gesund geblieben sind.

(uka / Foto: Pfalzwein e.V.)


 

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