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Die Schloss Wachenheim AG wird zum 1. Juli 2017 die Mehrheitsbeteiligung an Rindchen's Weinkontor übernehmen. Der Weinhändler mit Sitz in Bönningstedt bei Hamburg vertreibt seine Produkte in eigenen Weinfachläden und Partnerkontoren, im Onlinehandel sowie über Systempartnerschaften und als Partner der Gastronomie und des Fachhandels.

„Für uns bedeutet der Anteilserwerb die perfekte Ergänzung zu unserem bestehenden Geschäft und eine sinnvolle Erweiterung unserer Wertschöpfungstiefe“, kommentiert der Wachenheim-Vorstandssprecher Oliver Gloden den Kauf. Ein vergleichbar erfolgreiches Konzept setze Schloss Wachenheim bereits bei seinem Tochterunternehmen Ambra in Polen um.

„Nach über 40-jähriger Selbständigkeit war es uns besonders wichtig, einen Partner zu finden, der die Firma in ihrer Struktur und somit auch die Arbeitsplätze unserer Kollegen sichert und erhält“, sagte Gerd Rindchen. Der Deal mache „spannende Synergien möglich, um unsere über die Zeit entwickelten ausgeprägten Fähigkeiten in Bezug auf Beschaffung, Produktentwicklung und Kommunikation noch besser national und international auszuschöpfen“, fügte er hinzu.

Mit einem Umsatz von rund 20 Millionen Euro und einem Portfolio von über 800 Weinen von mehr als 250 Betrieben gehört Rindchen’s Weinkontor zu den führenden zwei Weinanbietern in Deutschland. Die bisherigen Inhaber und Gründer Gerd und Christine Rindchen bleiben Wachenheim AG in verantwortlichen Positionen sowie als Minderheitsgesellschafter im Unternehmen.

Der Weinhändler betreibt mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern dreizehn eigene Weinkontore in den Großräumen Hamburg und München sowie acht Partnerkontore und einen Onlineshop unter www.rindchen.de

Die Schloss Wachenheim AG ist weltweit einer der größten Anbieter von Schaum- und Perlweinen sowie anderen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken. Der Konzern ist in Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei mit eigenen Gesellschaften aktiv und erzielte im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von 293,2 Mio. Euro.

Über den Kaufpreis ist bislang nichts bekannt geworden.

(uka / Foto: Schloss Wachenheim AG)

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