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Österreich hat ab sofort ein zehntes DAC-Weinbaugebiet: Schilcherland DAC. Es umfasst das bisherige Weinbaugebiet Weststeiermark mit einer Rebfläche von 546 Hektar sowie die Katastralgemeinde Obergreith. Hier wird aus der roten Rebsorte Blauer Wildbacher der Roséwein Schilcher vinifiziert. 

Die Abkürzung DAC steht für “Districtus Austriae Controllatus”. DAC-Weine sind besonders typisch für ihr Ursprungsgebiet und müssen neben den Anforderungen für Qualitätswein zusätzliche Vorgaben erfüllen. Der Schilcher verdankt seinen Namen dem schillernden Farbenspiel in verschiedenen Rosé-Tönen, das für ihn typisch ist. Als “Schiller” wurde er erstmals Ende des 16. Jahrhunderts in der heutigen Weststeiermark erwähnt.

Die neue geschützte Herkunftsbezeichnung kennt zwei Stufen: “Schilcherland DAC Klassik” oder “Schilcherland DAC” mit Angabe der Lage (österreichisch: Ried). Beide Varianten müssen zu hundert Prozent aus Blauem Wildbacher bestehen, trocken ausgebaut sein und im Geschmacksbild Aromen von Erdbeeren, roten Johannisbeeren und Himbeeren sowie optional auch Holunderblüten und Cassis aufweisen. Die Trauben müssen aus dem definierten Gebiet stammen und von Hand geerntet worden sein.

Schilcherland DAC Klassik muss einen Alkoholgehalt zwischen elf und zwölf Volumenprozent haben. Schilcherland DAC mit Lagenangabe soll kräftiger und würziger ausfallen, der Alkoholgehalt muss mindestens zwölf Volumenprozent betragen. Auf dem Flaschenetikett ist die Angabe “Ried” vor dem Lagennamen anzuführen.

Alle Weine aus dem ehemaligen Weinbaugebiet Weststeiermark, die nicht den Vorgaben für Schilcherland DAC entsprechen, dürfen künftig nur noch unter der übergeordneten Regionsbezeichnung “Steiermark” vermarktet werden.

(CS / Pressemitteilung; Bild: ÖWM / Egon Mark)

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