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Der bekannte italienische Winzer Jacopo Biondi Santi wird von der Staatsanwaltschaft in Siena verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben. Sie habe Immobilien und Grundstücke in der Maremma sowie Wertgegenstände im Gegenwert von rund 4,8 Millionen Euro beschlagnahmen lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Ende 2016 wurde das Weingut der Familie Biondi Santi aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an den französische Luxuskonzern EPI verkauft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Winzer, weil er Rechnungen zwischen verschiedenen Gesellschaften verschoben haben soll, um so weniger Steuern zu zahlen. Sein Anwalt Enrico De Martino betonte gegenüber Ansa, bei der Ermittlung handele es sich lediglich “um die unterschiedliche Interpretation jener Gesetze, die Rechnungen und Handelstransaktionen regeln“. Den Finanzbehörden sei kein einziger Euro an Steuern entgangen. Die Unternehmensgruppe EPI wollte den Vorgang nicht kommentieren.

(uka)

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