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Italienische Ermittler haben gemeinsam mit Behörden in Bulgarien, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Irland eine dreiste Weinfälschung verhindert. Laut einer Mitteilung des italienischen Ministeriums für Landwirtschaft sowie mehrerer Medien wollte eine bulgarische Kellerei tausende Flaschen billig erzeugten Wein als „Franciacorta Prosecco DOC Spumante“ verkaufen. Eine erste Lieferung wurde in Frankreich beschlagnahmt. Die Auslieferung weiterer Flaschen verhinderte die „Ispettorato centrale repressione frodi“ (Icqrf), die zentrale Überwachungsbehörde für Lebensmittelkontrolle und Betrugsbekämpfung in Italien.

Insgesamt 29 Unternehmen werden von den Ermittlern beschuldigt, insgesamt fünf Millionen Liter billigsten, unter nicht dokumentierten Bedingungen erzeugten Wein als „Franciacorta Prosecco DOC“ gefüllt zu haben. Die Weinmenge sei nicht in den Bestandsbüchern der beschuldigten Kellereien aufgetaucht.

Bislang ist unklar, ob „Franciacorta Prosecco DOC“ auch in weiteren Ländern zur Auslieferung gekommen ist.

(uka)

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