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Ein Forscherteam der Universitäten Cadiz (Spanien), Modena und Reggio Emilia (Italien) haben einen digitalen Reifesensor entwickelt. Die mit einer wissenschaftlichen Studie entstandene „Roboterzunge“ soll das Kosten des Önologen zur Einschätzung der Traubenreife ersetzen. Das System mit zwei Elektroden bewertet die phenolische Reife des Traubenmosts. Damit könne der Erntezeitpunkt sowie das Qualitätspotential deutlich objektiver als bisher festgestellt werden.

Weitere chemische oder analytische Komponenten seien zur Analyse nicht nötig, betonen die Forscher. Die Elektroden enthalten verschiedene Polymere zur Analyse und messen den pH-Wert, die Säure, den Zuckergehalt, die Oxidationsstufe sowie die Anthocyanin-Konzentration.

Seit 2015 hat das Forscherteam sein System mit den Traubensorten Ancellotta, Lambrusco Marani und Malbo Gentile getestet. Dabei wurden 100 Trauben jeweils alle zehn Tage bis zur Reife analysiert und bewertet. Im nächsten Schritt sollen Tests mit bekannten Traubensorten folgen, die in der Weinproduktion eine wichtige Rolle spielen.

Zudem arbeiten die Forscher an einem elketronischen Auge, das die Reifeentwicklung aufgrund der Farbentwicklung der Trauben bewerten soll.

(uka)

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