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Aufregung im Bordelais: Immer mehr chinesische Château-Käufer benennen ihre Weingüter um, um sie für die Kunden in China attraktiv klingen zu lassen. Dieser Trend sorgt derzeit in der Region für heftige Diskussionen. Die britische Tageszeitung „The Times“ hat in einem Beitrag darüber einige Beispiele gesammelt: So hat etwa der Investor Chi Tong das 300 Jahre alte Château Larteau in Château Lapin Imperial umbenannt (übersetzt Château Imperial Rabbit).

Das Château Senilhac im Médoc heißt laut „Times“ nun Château Antilope Tibetaine, Château La Tour Saint-Pierre in Saint Emilion wurde zum Château Lapin d’Or (Château Golden Rabbit). Das im Pomerol gelegene Château Close Bel-Air heißt demnach nun Château Grande Antilope. Diese Tiernamen verbindet die chinesische Kultur mit sehr positiven Assoziationen.

An etwa 40 Prozent aller aktuellen Weingutsverkäufe seien laut „Times“ chinesische Investoren beteiligt. So hat die in China sehr populäre Schauspielerin Zhao Wei das Château Monlot übernommen, dem Milliardär Jack Ma gehören inzwischen drei Weingüter im Bordelais.

(uka / Foto: Uwe Kauss)

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