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Der Umsatz und die Absatzmenge von Champagner in Deutschland sind 2016 gestiegen. Das teilte der Champagne-Gesamtverband (CIVC) mit. Die Winzer und Häuser der Champagne exportierten im vergangenen Jahr 12,49 Millionen Flaschen Champagner nach Deutschland. Gegenüber der Ausfuhrmenge von 11,91 Millionen Flaschen im Jahr 2015 bedeutet das einen Zuwachs von 4,9 Prozent. Der Champagner-Exportumsatz in Deutschland stieg 2016 um 3,4 Prozent.

Damit ist Deutschland dem CIVC zufolge nach Großbritannien und den USA der drittgrößte Auslandsmarkt für Champagner. Etwas mehr als die Hälfte der produzierten Champagner-Menge wird in Frankreich selbst konsumiert: Der französische Verbrauch lag 2016 bei 51,6 Prozent und sank damit erneut leicht zugunsten der Exportmenge. In den letzten Jahren kletterte der Exportanteil kontinuierlich von 38,4 Prozent 2009 auf jetzt 48,4 Prozent.

Insgesamt wurden nach CIVC-Informationen 2016 weltweit 306,04 Millionen Flaschen Champagner in über 190 Länder exportiert, was gegenüber 2015 einem Rückgang von 2,1 Prozent entspricht. Der globale Champagner-Umsatz sank um 0,6 Prozent, so dass der Wert pro Flasche sich positiv entwickelte. In Länder der Europäischen Union lieferten die Champagner-Produzenten im vergangenen Jahr 77,31 Millionen Flaschen und damit 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Champagner-Export in Märkte außerhalb der EU lag mit 70,77 Millionen Flaschen um 0,3 Prozent höher als 2015.

Österreich liegt laut CIVC mit 1,31 Millionen Flaschen Champagner auf Platz 18 der Exportmarkt-Statistik; von 2015 auf 2016 erhöhte sich der Absatz um 6,4 Prozent, der Umsatz sogar um 8,9 Prozent.

(CS Pressemitteilung; Bild: CIVC / Jean-Marie Lecomte)

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