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Kaum eine Region hat in den letzten Jahren mit ihren Weinen für so viel Furore gesorgt wie Sizilien. In weniger als 10 Jahren ist die größte Mittelmeerinsel dank einer von Pionieren und Avantgardisten ins Rollen gebrachten Qualitätsrevolution vom nahezu ausschließlichen Massen-Lieferanten anonymer Verschnittweine zum aufstrebenden Stern der italienischen Weinszene avanciert. Und das nicht nur mit den auf Sizilien prächtig gedeihenden internationalen, sondern auch zunehmend mit interessanten autochthonen Rebsorten. Für letztere steht ganz besonders der Nero d’Avola Pate - der „Schwarze aus Avola”, benannt nach einem kleinen Städtchen im Südosten der Insel in der Provinz Siracusa. Von dort breitete sich die eher kleine, dünnhäutige und intensiv violettfarbene Traube fast auf der ganzen Insel aus. Der synonym verwendete Name „Calabrese” hat nichts mit Kalabrien zu tun, sondern ist eine Italienisierung des sizilianischen Dialektnamens „Calaurisi”, was so viel bedeutet wie „Traube aus Avola kommend”. Mit rund 14.000 Hektar ist sie die meist verbreitete rote Rebsorte Siziliens und erfreut sich in der jüngeren Zeit ihrer ereignisreichen Geschichte eines noch nie da gewesenen Erfolgs. Der einstige Veredler fremder Weine hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre nicht nur zum ebenbürtigen Partner internationaler Cuvées entwickelt, er gibt mittlerweile insbesondere als „Solotänzer” eine prachtvolle Figur ab.

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