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Seit Jahren zieht es mich in die Steiermark. Genauer nach Leutschach. Dort, am südlichsten Ende der Steiermark, immer nur ein paar Schritte von der slowenischen Grenze entfernt, findet sich eine Viererbande von Winzern (Franz Strohmeier, der Weststeirer, ist der fünfte im Bunde), die ein innovatives Ausrufezeichen in einer Gegend setzt, die für Experimente nicht unbedingt bekannt ist, und einen gekonnten Bogen von der Tradition hin zur Avantgarde schlägt.

Andreas Tscheppe, Weingut E. & A. Tscheppe

Andreas, und da sind wir am Anfang der Geschichte, traf ich das erste Mal am Bahnhof von Ehrenhausen. Seiner Ansicht nach der perfekte Ausgangspunkt, um in die Weinwelt der Steiermark einzutauchen und nachdem ich noch nie da unten – quasi an der slowenischen Grenze – war, schlugen wir nicht den direkten Weg nach Leutschach ein, sondern wählten die Hügel, die Weinstraße, die Strecke vorbei an Grenzpflöcken und Rebstöcken. Wir passierten ein paarmal die slowenisch-steirisch-slowenisch-steirische Grenze und während wir uns als physische Grenzgänger erwiesen, erzählte mir Andreas über das Leben als Grenzgänger zwischen den hiesigen Weinwelten: „Eigentlich hatte ich ja die Weingärten vom Vater auf der Riegersburg. Aber eigentlich wollte ich etwas bei mir machen, und so entschied ich mich für neue Rebanlagen in meiner Heimat. Dann ist erst mal einiges schiefgegangen, und kurz bevor ich alles hingeschmissen habe, dachte ich mir, jetzt starte ich nochmal so richtig durch.“

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