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Stein oder nicht Stein

Das Kremstal wird geprägt von zwei wesentlichen Bodentypen. Im Westen sowie im Norden bis hinauf nach Senftenberg trifft man vor allem auf Urgesteinsverwitterungsböden, wie man sie auch aus der angrenzenden Wachau kennt. Östlich von Krems herrscht hingegen Löss vor, wie auch im Wagram teilweise in metertiefen Schichten. Dazu kommen Übergangszonen mit einem Konglomerat aus beiden Bodenarten, zum Teil auch mit Lehmanteilen, in Flussnähe aber auch Schotter.

Die starken Bodenunterschiede, aber auch die kleinklimatischen Bedingungen machen es nicht leicht, ein einheitliches Bild von den Weinen des Kremstals zu zeichnen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Kremstaler Weine meist etwas fordernder ausfallen und auch mehr Zeit benötigen, als die zumeist schon sehr früh zugänglichen und animierenden Tropfen aus dem Wagram oder aus Wien. Das gilt schon in den reinen Lösslagen, wird aber um so deutlicher, je weiter man nach Westen und in den kühleren Norden kommt. Das ist auch ein Grund, warum ich hier erst einen vorläufigen Überblick über den Jahrgang 2013 an der Krems geben kann: viele der Spitzenweine der Region benötigen noch etwas Zeit und wurden noch nicht zur Verkostung angestellt, stattdessen bekamen wir in vielen Fällen erst die 2012er zugesandt.

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