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Wer Newsletter von Wein-Plus liest, kennt die Arbeit von Johannes Lenk ziemlich gut. Er arbeitet seit Oktober 2018 bei Wein-Plus als technischer Assistent. Johannes produziert und testet die Newsletter, kümmert sich um Mailings sowie um die gesamte Vorteilswelt, führt Support-Telefonate mit Mitgliedern und kümmert sich zudem um eine Menge technischer Angelegenheiten.
Johannes Lenk

Ursprünglich wollte der in Nürnberg lebende Höchstädter eine Ausbildung zum Informatiker machen, aber das klappte leider nicht so recht. Schließlich begann er eine Ausbildung zum Koch, die er 2016 abschloss. Doch der Beruf wurde kurz darauf zum Hobby: Seine Lebensgefährtin Rebekka brachte im Dezember 2016 den gemeinsamen Sohn Levi zur Welt. Gastronomie und Familie? Keine Chance.

So kam er im zweiten Anlauf zu Wein-Plus. Nach dem ersten Bewerbungsgespräch fand Utz Graafmann, dass die offene Stelle in der Datenerfassung nicht zu Johannes passen würde. Klarer Fall, Absage. Doch er rief ihn kurz darauf nochmal an. Es gäbe da noch eine offene Stelle. Sie passte.

Johannes, bist du durch Wein-Plus zum Wein gekommen oder durch den Wein zu Wein-Plus?

Ich bin durch Wein-Plus wieder zum Wein gekommen. Bislang war Wein für mich ein Lebensmittel, das Magenverstimmungen verursacht. Geschmacklich konnte ich ihm auch nur bedingt etwas abgewinnen. Inzwischen denke ich anders über das Thema. Einer der Gründe für meinen schlechten Start war, dass ich nur Weine mit viel zu wenig Qualität in gängigen Supermärkten gekauft hatte. Aber sie waren halt ausschließlich meine geschmacklichen Berührungspunkte zum Thema.

Was hat sich durch deine Arbeit für dich verändert?

Durch meinen Job bei Wein-Plus habe ich wieder Lust bekommen, Weine einzukaufen und zu probieren, weil ich ihn nun von einer ganz anderen Seite kennenlernen konnte. Ich verstehe nun die Gründe für die Leidenschaft vieler Weinfans - und was für mich noch interessanter ist: Die Wissenschaft hinter dem ganzen Thema. Verschiedene Erziehungsformen des Rankengewächses, urtümliche Bräuche in der Weinszene oder Funfacts wie zehn Bar Druck in einer Champagnerflasche finde ich total spannend. Da blättere ich aus Neugier oder zum Klären einer Verständnisfrage schonmal in unserem Glossar. Dort finde ich inzwischen jedes mal ein Thema, das mein Interesse weckt.

Du produzierst den Newsletter für Wein-Plus. Was macht für dich den perfekten Newsletter aus?  

Ich bin für die Produktion und den Test unserer Newsletter zuständig, genau. Ich bin zu diesem Thema aber kein diplomierte Experte, sondern Quereinsteiger.  Ein paar Ideen, wie der Newsletter verbessert werden kann, habe ich auch schon. Gerne schaue ich mir dazu Beispiele aus meinem privaten Postfach an. Dort fallen mir immer wieder Newsletter auf, die bei mir hängen bleiben, weil sie etwa im Betreff und beim Inhaltsaufbau etwas Anderes oder Neues wagen, um neugierig zu machen.

Du hast Koch gelernt, dich aber für einen anderen Job entschieden. Was ist dein Leibgericht aus dieser Zeit?

Wenn ich mich festlegen müsste, was ich als „letztes Abendbrot“ essen möchte, würde ich sagen: Ein ordentlich saftiges, medium bis medium rare gebratenes Rinderfilet mit Spargelsalat oder frischen Ofenkartoffeln. Wein gibt‘s inzwischen auch dazu, vor Wein-Plus wäre es wohl Wasser oder ein anderes neutrales Getränk gewesen. So etwas leiste ich mir aber nur zu besonderen Anlässen. Zuhause bin ich immer für frische, hausgemachte Spätzle mit Röstzwiebeln zu haben.

Was isst und trinkst Du mit deiner Lebensgefährtin heute zum Abendessen?

Bei uns gibt es heute Abend nur noch eine kleine Brotzeit zu dritt. Wir haben beide einen ziemlich unterschiedlichen Tagesablauf, daher kommen wir an den Werktagen nur abends zum gemeinsamen Essen. Da gibt‘s alles, was bei einer guten Brotzeit nicht fehlen darf. Am Wochenende sieht das anders aus: Dann darf – und muss – ich meiner Vergangenheit als Koch in gewisser Weise gerecht werden. Als mögliche Abendessen fürs nächste Wochenende stehen Kürbissuppe, Fischfilet und Fischstäbchen für Levi mit Kartoffelbrei zur Debatte, vielleicht auch einfach nur einen Nudelauflauf. Alles unspektakulär und sehr basic.

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