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Friaul – ein wenig bekanntes Weingebiet, das aber fast vor der Haustür der Schweiz liegt. Nur „fast“, denn dazwischen dehnt sich die Region von Trentino-Südtirol aus. Sogar ein Spickel Venetien schiebt sich dazwischen. Die Südtiroler Weinstraße – Sprach-Grenzregion zwischen Deutsch und Italienisch – entlässt den neugierigen Weinfreund nicht so schnell, es sei denn, er hat das berühmteste, wohl sogar beste Weißweingebiet Italiens zum Ziel: Friaul-Julisch Venetien. Nur zweimal bin ich bisher in dieser nordöstlichsten Region Italiens gewesen. Dabei habe ich – man verzeihe mir – die Reben gar nicht wahrgenommen.

 

Die Weingebiete Italiens

Doch damals – es ist schon viele Jahre her – war ich nicht in „Sachen“ Wein unterwegs. Vielmehr zur Berichterstattung über den Wiederaufbau Friauls nach dem Erdbeben von 1976, das nahezu 1.000 Tote und 50.000 zerstörte Gebäude hinterlassen hat. Seither bin ich nie mehr dort gewesen, bis, ja, bis vor kurzer Zeit – diesmal aber nur in meiner Phantasie, nämlich bei der ersten Begegnung mit Weinen aus Friaul. „Tavolata per gli amici del buongusto“ heißt ein Anlass, der kürzlich auf meiner Australienreise eingefädelt wurde. Ein Beweis dafür, dass Wein auch weltweit verbinden kann. Auf dieser Reise war ich mit mehr Bier- als Weintrinkern zusammen. Und so kam es, dass ein Ehepaar, das zum Essen ebenfalls jeden Tag Wein bestellte, unseren „guten Geschmack“ erahnte und ein Wiedersehen zu Hause an einer „Tavolata“ arrangierte. So also tappe ich von Australien über die Schweiz ganz unvorbereitet ins Friaul.

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