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Mit der Jessy James durch das Weinbaugebiet der Languedoc

 

Eigentlich sind es keine Rebberge, sondern große, weite Rebfelder, die vom „Canal du Midi” durchquert werden, in vielen Windungen und Schleifen, 240 Kilometer lang, von Toulouse bis Marseillan. Man dringt leise tuckernd ein in berühmte Appellationen des Languedoc, viele werden auch nur am Rande berührt oder weiträumig umfahren, weil sie eben an Abhängen oder gar in den Bergen liegen.

Eine Reise mit dem „Hausboot” durchs Languedoc ist so etwas, wie ein Liebesrausch mitten in einer Natur, die von knorrigen, meist schon recht alten Rebstöcken besiedelt ist. Sie sind ausgesetzt dem Wetter und dem Wind - vor allem dem Mistral und dem Tramontane - aber auch der mediterranen Sonne, dem warmen oder gar heiß brennenden Klima. Die Berge im Norden und die Hügel an der Küste vermögen die Flora kaum zu schützen. Wer auf der Autobahn durchs Rhôhnetal oder mit dem TGV von Lyon zum „Canal du Midi” im „Pay d’oc” reist, der wird mit einem Schlag von der „Grande Vitesse” zur Langsamkeit umerzogen, von hundertdreißig und mehr Stundenkilometern auf Schritt- und Wandertempo, vier bis höchstens zehn Kilometer pro Stunde.

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