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Die Weinkarte im „La Vierge” hat es in sich. Gleich ein halbes dutzend Schaumweine gibt es in diesem neuerdings ziemlich angesagten Restaurant glasweise - und die Hälfte davon sind Champagner. Echte, wohlgemerkt, aus Frankreich für harte Euros importiert, aber preislich nur wenig teurer als südafrikanische Spitzenschaumweine: Die in der Kap-Gastronomie üblichen Niedrigaufschläge auf den Einkaufspreis machen es möglich. Allerdings wäre es ein Jammer, hier nur Champagner zu schlürfen, wie es als chic gilt bei der am Wochenende zahlreich erscheinenden und fast ausschließlich weißen High Society. Sie genießt beim Apéro gleich noch den legendären Ausblick ins idyllische Tal namens Hemel-en-Aarde. Doch auch unter Stillwein-Gesichtspunkten ist verständlich, dass sich „La Vierge” schon kurz nach der Eröffnung zum Treffpunkt Schönen und Reichen entwickelt hat. Der hier gekelterte Sauvignon blanc - 2006 war der erste Jahrgang - zeigt unerwartete mineralische Klasse, während man den unter Regie von Winemaker Marc van Halderen neu gepflanzten Chardonnay- und Pinot-noir-Reben noch etwas Zeit gönnen sollte. Offenbar haben die Investoren nicht nur gastronomisch einiges vor…

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