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Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele mit Gold und Silber bekränzte Weine getrunken. Dabei war ich während zwei, drei Wochen „nur“ auf der Suche nach einfachen, aber guten Alltagsweinen; Weinen, die um 7 bis 10 Euro kosten. Es ist das obere Segment des durchschnittlichen Weintrinkers, der seine Weine meist im Shop oder gar beim Discounter kauft. Mein Ausflug führte mich also nicht zu jenen Weinhandlungen, in denen die prestigeträchtigsten Weinregionen vertreten sind, wo man längst nicht mehr von Gold und Silber spricht, viel eher von den (zu) hohen Preisen. Die Weine brauchen da keine Silber- und Goldbestätigungen, sie sind selber preislich längst versilbert und vergoldet. Doch das alte Volks- und Studentenlied „Gold und Silber lieb ich sehr…“ ist gar nicht so unrealistisch, jedenfalls so, wie es weiter geht: „…könnt ich gut gebrauchen, hätt ich doch ein ganzes Meer, mich hinein zu tauchen…“ Inzwischen bin ich der Überzeugung: Dieses Meer von Gold und Silber gibt es längst, auch in der Weinszene. Anders ist es nicht möglich, dass zwei von drei Weinen, die ich auf meiner Suche nach weniger bekannten Namen, Weingütern und Weinen gesucht und getrunken habe, zumindest Silber, oft sogar Gold vorzuweisen hatten.

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