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Die Verkostung von zig Fino und Manzanilla an einem Tag ist wahrlich keine Arbeit, die man soeben aus dem Ärmel schüttelt. Der relativ hohe Alkohol und die oft ziemlich expressiven Aromen der Florhefe zwingen den Verkoster zu höchster Aufmerksamkeit, will er die Feinheiten oder auch die hinter den prominenten Aromen eventuell versteckten Schwächen nicht übersehen.

Doch auch wer sich privat näher mit diesen Weinen beschäftigen will, verfällt ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf den ersten Schluck. Der Alkohol ist hier sicher weniger das Problem, erreichen doch viele Weißweine inzwischen regelmäßig Gradationen zwischen 13,5 und 14,5 Prozent, da ist der Schritt zu den 15 oder 15,5 eines Manzanilla oder Fino nicht mehr weit. Gewöhnungsbedürftig sind eher die zum Teil starken Florhefe-Aromen, die neben den klassischen Noten frischer Hefe auch Jod- und teils strenge Trockenkräutertöne enthalten. Auch die ausgeprägte Salzigkeit vieler dieser hellen Sherry-Versionen ist alles andere als alltäglich.

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