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galena priorat.-Im altehrwürdigen Rathaussaal – wo vor gut zwei Monaten, wie alle Jahre, der alte Brauch des „Eins, zwei, Geissebei“ stattgefunden hat – sind die ehemaligen Stadt- und Gemeinderäte und rätinnen zum Essen geladen. Ich bin dabei und strecke meine Nase – beim Rotwein – erwartungsvoll ins Glas. Ehrentrunk bei einem Ehrenessen. Ein unendlich schwerer, tiefer, fruchtiger, junger Bordeaux kommt mir entgegen, der aber gar kein Bodeaux sein kann (vielleicht aber sein möchte, ich weiss es nicht). Ich tippe auf Spanien und liege richtig. Der Wein ist gut, aber…

Warum Spanien, warum kein einheimisches Gewächs? Ein „Rosenstädter“ – eigentlich ein historische Stadtwein (Rebberg unterhalb des Schlosses) oder – nicht ganz so vornehm – ein „Höcklisteiner“, ein „Lenggiser“, „Meineberg“, ein Landwein eben, Pinot Noir, wie es viele gibt am Zürichsee. Man kann sogar – wenn der Wein der Gemeinde (pardon: der Stadt) zu wenig repräsentativ sein sollte – es ist ja ein Ehrenessen – kann man – wie beim Weisswein beim Aperitif – gegen Zürich ausweichen: da gibt es ein paar sehr gute Namen: Schwarzenbach, Meier, Schipf oder gar am Obersee: Bamert.IMG_0357

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