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Ein König, dessen Reich langsam schwindet; jährlich verringerten sich die Dolcetto-Rebflächen und so finden wir 2007 im gesamten Piemont zirka 100 Hektar weniger als noch vor 10 Jahren. Man pflanzte lieber Nebbiolo und jagte dem Erfolg von Barolo & Co. hinterher. Heute setzt man auf Biovielfalt und Tradition. Von den verbleibenden 5.279 Hektar Dolcetto liegen etwas mehr als 2.000 im Monferrato. Der Wein, der im oberen (alto) Monferrato fast die gesamte Identität ausmacht, ist in Italien selbst oft aufgrund seines Namens, der „kleine Süße”, verkannt, denn man nimmt an, er sei süß oder zumindest lieblich. Doch der antike Name erinnert nur an den Reichtum des natürlichen Fruchtzuckers in der reifen Traube. Damals scherte man sich wenig um Marketingstrategen und darum, ob ein Name missverständlich sein könnte, weil der Wein oft nur für den eigenen und lokalen Bedarf bereitet wurde. Der Zucker wurde schon immer komplett vergoren und der Dolcetto-Wein ist trocken. Doch beginnen wir am Anfang, mit der Rebe aus Acqui.

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