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Die LMIV führt verschiede Rechtsvorgaben zusammen und schreibt detailliert vor, mit welchen Informationen Lebensmittel künftig zu kennzeichnen sind. Zielsetzung ist, Transparenz hinsichtlich der Inhaltsstoffe und Herkunft von Lebensmitteln herzustellen und damit das Vertrauen der Verbraucher, das in der Vergangenheit infolge verschiedener Lebensmittelskandale gelitten hat, wieder herzustellen. Dazu gehören:

  • Bezeichnung des Weines
  • die Angabe der Allergene und verwendeter allergener Stoffe (bei Wein Schwefel, Eiweiß und Milch)
  • die Nettofüllmenge des Weines
  • Name und Anschrift des Herstellers bzw. bei Wein ein an der Vermarktung Beteiligter
  • das Ursprungsland
  • der vorhandene Alkoholgehalt (bei mehr als 1,2 %vol.).


Die LMIV gilt folglich auch überwiegend für alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind – egal ob lose oder verpackt. Somit betrifft sie Lebensmittelunternehmer auf allen Stufen der Lebensmittelkette – von der Produktion bis zum Onlinehandel. Dazu zählen insbesondere auch die Gastronomie und Hotellerie, aber auch die Verkehrsunternehmen, die Gemeinschaftsverpflegung für Kantinen, Krankenhäuser, Seniorenheime, Schulen und Kindergärten anbieten – sofern der Abfahrtsort innerhalb der Hoheitsgebiete der Mitgliedstaaten liegt.

Grundsätzlich gilt ab dem 13.12.2014: alle Informationen über Inhaltsstoffe, Nährwertangaben und Allergene, die bisher nur auf dem Etikett eines Produktes zu finden waren, müssen sie zusätzlich auch Ihren Gästen, bzw. Kunden zugänglich machen.

Gerne berät Sie unser Anwalt Hans-Peter Kröger zu den Details der Umsetzung, damit Sie nicht in die nächste Abmahnfalle geraten.
 

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