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Im östlichen Teil des Trentino gelegen, nur wenige Kilometer von Trento, den Dolomiten und den Tälern Südtirols entfernt, sind das Cembratal und die Hochebene von Pinè noch eher unentdeckte Landstriche. Mit ihren schmalen bestockten Terrassen ähneln sie dem Valtellina, nur dass hier, wo die Cembrani D.O.C. zu Hause sind, eher weiße Rebsorten vorherrschen.

Das Cembratal

Die Situla, das antike Bronzegefäß.

Buonconsiglio Museum für Wein-Plus
Das antike Bronzegefäß (situla), dass im Cembratal gefunden wurde.

Es gibt zahlreiche Hypothesen, mit denen Wissenschaftler versucht haben, den Ursprung des Namens eines der charakteristischen Trentiner Täler zu klären. Ob er sich auf das Vorhandensein von Wäldern voller Zirbelkiefern (Pinus cembra) zurückgeht oder auf die ehemaligen Ansiedlungen von Zimbern (Angehörigen eines germanischen Volksstammes), kann nicht genau gesagt werden, doch es ist nicht zu leugnen, dass die Geschichte des Tales vor sehr langer Zeit begann.

Eine Geschichte, die reich und lebendig in zahlreichen archäologischen Funden entdeckt werden kann, etwa in einem etruskisches Bronzegefäß, das in Doss Caslir (Cembra) 1828 aufgefunden wurde. Es wird auf 400 vor Christus datiert und zeigt eine Danksagung an den Weingott für die gute Weinlese im Lavisio, ein Beleg dafür, dass der Weinbau im Cembratal seit circa 2400 Jahren praktiziert wird. Heute befindet sich das Gefäß im Museo di Buonconsiglio in Trento.

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