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Oft werden die warmen Jahrgänge als ideal für die Produktion erstklassiger Rotweine bezeichnet. Für einige Sorten trifft das durchaus zu, beim Spätburgunder sieht es allerdings meistens anders aus. Bestes Beispiel hierfür ist 2013, dessen Schwierigkeiten man vielen deutschen Weißweinen deutlich anmerkt, der aber womöglich mehr feinen Spätburgunder hervorgebracht hat als jedes gefeierte “Rotweinjahr” zuvor. Dabei liegt die Betonung tatsächlich auf “fein”. Dicke Holzmonster produzieren kann jeder, und das mit der richtigen technischen Ausrüstung auch in jedem Jahr. Weine mit Eleganz und Finessen brauchen beste Lagen, Fingerspitzengefühl und Können - und oft eben auch die richtigen Witterungsbedingungen. Schon seit Jahren beobachten wir eine erfreuliche Tendenz zu weniger Alkohol, Fett und Holz und hin zu Spannung, Kühle und Trinkfreude. 2013 hat diese Entwicklung noch beschleunigt - und 2014 scheint da nahtlos anzuknüpfen. Sprich: wer da nicht zugreift, der mag Spätburgunder einfach nicht.

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