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Humagne Rouge Cave BiberBleiben wir noch einen Moment im Cave Biber, von dem ich ein Degustationspaket – 12 verschiedene Weine – gekauft habe. Es lohnt sich. Nicht nur der Winzer ist in Bezug auf seine Weine eigenständig, charaktervoll, selbstbewusst. Dies sind auch seine Weine. Zumindest ist es meine bisherige (zugegeben noch kleine) Erfahrung. Diesmal ist der Wein ein „Humagne Rouge“, also aus einer dieser autochthonen Rebsorten, welche in den letzten Jahren den Ruf des Weinkantons Wallis geprägt und in die Weinwelt getragen hat. Humagne Rouge, ein Wein, den ich am liebsten jung trinke, in der Fruchtphase. Dies ist – wie sonst so oft in der Weinwerbung – keine Ausrede, für Weine, die wenig Tiefe und kaum Reifungspotential haben. Nein, hier trifft dies voll und ganz zu. Der Wein soll über den Grossen Sankt Bernhard (damals gab es noch kein Tunnel) vom Aostatal ins Wallis gekommen sein. Das Weinportal „swisswein.ch“ schreibt: „Der Humagne Rouge ist eine robuste, spätreifende Rebsorte, deren Anbaufläche in den letzten 20 Jahren stark zugenommen hat. Die aus dieser Sorte produzierten feinen Weine haben einen geringen Tanningehalt und die Aromen von Waldbeeren; es sind ideale Begleiter von Wildgerichten.“ Etwa so kann man es in jeder Werbung und Beschreibung des Humagne Rouge lesen, es scheint, als ob man froh ist, dass die Eigenschaften irgendwo einmal beschrieben, sozusagen definiert worden sind.

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