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Schon im Jahr 2002 wurde im Weinviertel als erstem österreichischen Weingebiet eine DAC eingeführt, die bis heute ausschließlich für Grünen Veltliner gilt. Das Angebot an DAC-Weinen ist breit gefächert, man bekommt vom leichten, süffigen, oft ausgesprochen preiswerten Alltagswein über deutlich anspruchsvollere, komplexere Veltliner bis hin zu schweren, bisweilen schon fast zu mächtigen Prestige-Reserven eine große Auswahl an Stilrichtungen angeboten. Dennoch deckt diese Veltliner-Vielfalt nur einen kleinen Teil dessen ab, was es im Weinviertel heute zu entdecken gibt, und die spannendsten Weine werden heute in den meisten Fällen ohne DAC-Siegel abgefüllt.
Foto: ÖWM

Das ist auch kein Wunder: das Gebiet ist so uneinheitlich und bietet eine solche Vielzahl unterschiedlicher Böden, Lagen und Kleinklimata, dass die Idee, die ganze Zone durch eine möglichst einheitliche DAC für eine einzige Rebsorte zu repräsentieren, fast widersprüchlich wirkt. Schon die Mehrheit der besten Veltliner des Weinviertels trägt heute kein DAC-Siegel mehr, weil gerade die aufregendsten Exemplare selten in das Korsett passen. Für die vielen anderen Sorten, die hier mit mehr und mehr Erfolg kultiviert werden, gilt das ja bereits per Definition.

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