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Die große Kunst lautet beim Silvaner vor allem in heißen Jahren, den Alkohol in Schach zu halten und dennoch Weine mit Ausdruck, Komplexität und Tiefe zu erreichen. Das ist 2018 oft, aber nicht immer gelungen. Es fällt auf, dass die nominell kleineren Weine den Spitzen häufig kaum nachstehen, sie in Sachen Feinheit und Eleganz - und damit Trinkfreude - bisweilen sogar übertreffen. So ist die Auswahl am oberen Ende unserer Auswahl heuer merklich kleiner als im Vorjahr. Knapp darunter bis weit in die Mitte erwartet den Silvanerliebhaber dafür aber eine lange Reihe sehr überzeugender Weine zu oft sehr verbraucherfreundlichen Preisen.
Philipp Luckert

Etliche Produzenten gehen inzwischen dazu über, ihre Topweine erst mit einem Jahr Verspätung auf den Markt zu bringen. Grundsätzlich begrüßen wir diesen Schritt, sind doch gerade die qualitativen Spitzen nicht dafür gemacht, in ihrer frühen Jugend genossen zu werden. Von den heuer nachgereichten 2017ern haben uns allerdings nicht alle Weine so überzeugt, wie wir es erwartet hätten. Obwohl wir die Weine wie immer mehrmals an verschiedenen Tagen verkosteten, sind wir uns unsicher, ob wir sie nicht ausgerechnet in einer gänzlich unpässlichen Phase erwischt haben. Viele von ihnen werden wir daher zu gegebener Zeit noch einmal probieren.

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