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Leider sind die Verkostungen nicht mehr verfügbar

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Kastiel Béla - große, trockene Rieslinge




Egon Müller endeckte das enorme Potenzial der Region am südlichen Ende der Slowakei, nicht weit von Budapest auf der slowakischen Seite der Donau gelegen, im Dezember 2000 anlässlich einer Verkostung örtlicher Rieslinge. Kurzentschlossen wurde ein Joint-Venture mit der Familie von Baron Ullmann gegründet, mit dem Ziel, auf deren Kastiel Béla große, trockene Rieslinge zu produzieren.
Da machte ihnen 2001 als erster Jahrgang seit 20 Jahren mit starker Botrytisentwicklung einen Strich durch die Rechnung. Aus Traubengut mit einem Durchschnittsmostgewicht von 130° Oe wurden rund 20000 Flaschen Beerenauslese produziert.
2002 waren die Bedingungen nahezu ideal. Die Trauben reiften früh und gleichmäßig und trotz einiger Regenfälle im Oktober konnte das Lesegut während der Trockenperioden bei Mostgewichten zwischen 98 und 108° Oe und nur geringen Botrytisanteilen gelesen werden. Der Most wurde in 4 Tanks teils spontan, teils mit unterschiedlichen Reinzuchthefen vergoren und im Juli abgefüllt.
Die Erzeugung, trockener Rieslinge hat im Gebiet lange Tradition, doch die Produktionsbedinungen ließen Spitzenqualitäten selten zu. Oft waren es Kleinstmengen, die in Glasballons vergoren und teilweise in ausrangierten Bierflaschen abgefüllt wurden.
Die Böden bestehen hier überwiegend aus Löss mit sehr hohem Kalksteinanteil, der den hier entstehenden Weinen eine enorme Mineralität verleiht. Auch dank einer knackigen Säure entstand so 2002 ein ungemein vitaler trockener Riesling, der troz mehr als 13% Alkohol und sehr fest gewirkter Struktur rassig und spannend geblieben ist. Ein überaus beeindruckendes Debut.

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