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Ohne qualitative Ausschläge nach oben, zeigen die Sieger des diesjährigen Gutedel-Cups ein fast durchgängig gutes bis sehr gutes Niveau. Auffällig ist, dass die Juroren in diesem Jahr offenbar frischfruchtige und häufg zart restsüße Weine dem klassischen, knochentrockenen Gutedeltyp vorzogen. Letzterem entsprachen am ehesten die Gutedel von Hans Engler und der Winzergenossenschaft in Schliengen, während vor allem die in allen drei Kategorien (Qualitätswein, Kabinett, Spätlese) unter den Siegern vertretenen Auggener Genossen offenbar auf den gefälligen Typ setzen. Am deutlichsten wird die Süße bei Wolfgang Schindlers Siegerwein, obwohl er den Restzucker dank seiner Substanz eigentlich am wenigsten nötig hätte. So fehlt ihm leider trotz ausgezeichneter Anlagen etwas der Biss.

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