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Meine Empfehlungen aus den Verkostungen der letzten 3 Juli-Wochen

Riesling trocken

Die große Lehre, die man wohl aus 2014 ziehen kann, ist die, dass man heute keinen Jahrgang mehr allein an den Witterungsverhälnissen im Herbst beurteilen kann. Ich erwartete nicht allzuviel von den Proben dieses Jahrgangs. Um so größer ist derzeit regelmäßig die Überraschung. Zwar kann man sich auf die Spitzenproduzenten immer verlassen, aber mit so vielen erstklassigen Weinen, wie sie mir gerade täglich begegnen, war angesichts der Bedingungen des Jahrgangs nicht im Mindesten zu rechnen. Die besten 2014er Rieslinge (und nicht nur die) besitzen den Charme und die Rasse ihrer 2012er Pendants, wirken dabei aber bisweilen noch brillanter und trotz eher niedrigeren Alkohols saftiger und ausdrucksstärker. Und noch etwas lässt sich an den Weinen dieses Jahrgangs in Deutschland klar ausmachen: die ungeheure Dynamik, die derzeit in der Weinszene des Landes herrscht. Man hat das Gefühl, beinahe täglich erscheint ein neuer Name, den man sich ab sofort merken muss.

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