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Weinberge an der Cote de Blancs

"Ziemlich hell hier".

Das oder zumindest etwas sehr Ähnliches ist mit großer Sicherheit das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man im Winter die Grenze zum Department Marne von Osten kommend überfährt. Die Baumlose Gegend ist so flach wie die Häuser der oft verschlafen wirkenden Ortschaften. Schatten sind hier sehr rar und der hellfarbene Grund trägt seinen Teil dazu bei, die gesamte Gegend in ein sehr eigenes Licht zu tauchen. Obwohl wir uns bereits mitten im Gebiet der Champagne befinden, sind zunächst weit und breit keine Weinberge zu sehen.

Die Unterhaltungsmöglichkeiten der Landschaft sind also schnell ausgeschöpft und nach zwei bis eineinhalb Stunden Autofahrt würde wohl jeder normale Urlauber kehrt machen und sich schwören, nie mehr wiederzukommen. Einige Kilometer westlich von Chalons-en-Champagne allerdings schiebt sich plötzlich ein langgezogener, dicht mit Reben bestandener Hang ins Blickfeld: die Cote de Blancs. Sie wird gebildet durch die beiden jüngsten und höchsten geologischen Schichten des Pariser Beckens, der Oberkreide und des Tertiär.

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